Mein Sonntag

Misericordias Domini feiern

Die Seite zum Sonntag auf kirchenjahr-evangelisch.de

Der Name des Sonntags leitet sich von Ps 33, 5 ab: "Misericordias Domini plena est terra."(Die Erde ist voll der Güte des Herrn).

Bild: kirchenjahr-evangelisch.de

Der Sonntag Misericordias Domini wird auch der "Hirtensonntag" genannt. Im Zentrum steht Jesus als der gute Hirte. Auch wenn am 26. April keine Gottesdienste in den Kirchen stattfinden, gibt es viele Alternativen in Rundfunk, Fernsehen und Internet.

Die Sonntage nach Ostern haben ihre ganz eigene Prägung und ihren eigenen Charakter. Am Sonntag Misericordias Domini dreht sich alles um das Wort Jesu: „Ich bin der gute Hirte“. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten – und er sorgt für sie und lässt, wenn es nötig ist, sein Leben für die Schafe.

 

Mehr zum Thema

Auf der Seite kirchenjahr-evangelisch.de finden Sie neben den Besonderheiten des Sonntags und allen Texten und Wochenliedern für den Gottesdienst, auch eine kleine Liturgie, mit der sie beim Glockenläuten still werden und sich auf den Sonntag einstimmen können. Für die gemeinsame Feier in der Familie bietet neben der neuen Liturgie von kirchenjahr-evangelisch.de auch das Gottesdienstinstitut für jeden Sonntag einen Lesegottesdienst und eine Kurzandacht an, die Sie hier finden können.

Am kommenden Sonntag, 26. April, lädt die Evangelische Kirche Anhalts zusammen mit  "Kirche mit Kindern" ab 10 Uhr zu einem digitalen Kindergottesdienst auf dem Youtube-Kanal "Kirche mit Kindern digital" ein.

Im Internet und auf Facebook finden sich die ganze Woche über zahlreiche schöne Abend- und Morgengebete und Impulse, die auch am Sonntag weitergeführt werden. Hier lohnt es sich, den Youtubekanal bayernevangelisch sowie von evangelischen Kirchen in Bayern (St. Lorenz  in Nürnberg, Erlöserkirche München, St. Lukas, München) und die Webseiten der Kirchengemeinden (beispielsweise St. Sebald, Nürnberg, St. Matthäus Augsburg) zu besuchen. Angebote aus anderen Städten und Regionen Deutschlands finden Sie in der Sammlung "Kirche von Zuhause" der Evangelischen Kirchen in Deutschland (EKD).

Gottesdienste in Rundfunk und im Internet

Wie an jedem anderen Sonntag auch gibt es eine Fülle von Möglichkeiten, an Gottesdiensten teilzunehmen. In zahlreichen Gemeinden zeichnen Pfarrerinnen und Pfarrer im Vorfeld Gottesdienste für ihre Gemeinde auf. Schauen Sie doch einmal auf die Homepage ihrer Kirchengemeinden. Immer eine gute Wahl sind die "Gottesdienste frei Haus" in Rundfunk und Fernsehen. Am kommenden Sonntag können Sie folgende Gottesdienste in Funk und Fernsehen auf dem Sofa mitverfolgen:

ZDF-Gottesdienst aus Ingelheim

Sonntag, 26.04. 2020, 9.30 Uhr
Gottesdienst "Mut zur Demut" mit Prof. Wolfgang Huber und Pfarrerin Anne-Waßmann-Böhm

Selbstbestimmt zu leben gilt den meisten als ein hohes Gut. Doch die Corona-Pandemie zeigt uns, wie schnell es mit der Selbstbestimmung vorbei sein kann. Mit einem Mal bestimmt ein Virus, was noch geht und was nicht mehr geht. Und alle eigenen Planungen stehen unter Vorbehalt. Um diese und andere Erfahrungen in diesen Tagen geht es in dem nunmehr dritten evangelischen Gottesdienst in Folge, den das ZDF aus Ingelheim sendet.  

Anlässlich des 75.Jahrestages der Ermordung Dietrich Bonhoeffers am 9.April 1945 kommt auch zur Sprache, welche Impulse von ihm für die gegenwärtige Situation ausgehen.

Die Predigt hält Prof. Wolfgang Huber. Für die Musik sorgen Gesangssolisten aus der Gemeinde, sowie Iris und Carsten Lenz an der Orgel und dem Flügel.

 

Gottesdienst im Bayerischen Fernsehen

Am Sonntag, den 26. April, übernimmt das BR Fernsehen vom Norddeutschen Rundfunk um 10.15 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst aus der St. Martinus Kirche in Hamburg-Eppendorf.

„Trotzdem glauben“, unter dieser Überschrift gestalten die beiden Wort zum Sonntag Sprecher*innen Annette Behnken und Wolfgang Beck am Sonntag, den 26. April um 10.15 Uhr, einen ökumenischen Gottesdienst. Als Gesangssolistin wirkt die Hamburger Bluesrock-Sängerin Jessy Martens mit.

In den Tagen der Corona-Krise wollen die beiden Geistlichen den Zuschauerinnen und Zuschauern Trost und Zuversicht schenken. Wirtschaftlich kämpfen viele Menschen um ihre Existenz. Ängste, Leid und Trauer prägen das öffentliche Leben. „Trotzdem glauben“ – das beschreibt einen christlichen Widerstand, der davon überzeugt ist, dass der Tod nicht das letzte Wort behält, sondern dass Glaube, Hoffnung und Liebe stärker sind als Leid und Schrecken es jemals sein können.

 

Evangelische Morgenfeier auf Bayern 1

Sonntag, 26.April 2020, 10:35 bis 11:00 Uhr auf Bayern 1
Evangelische Morgenfeier diesmal mit Pfarrerin Elke Eilert aus Wolfratshausen.
Die Sendung ist auch als Podcast verfügbar.

Gottesdienst im Deutschlandfunk

Rundfunkgottesdienst aus der Alt-Katholischen Gemeinde Berlin, Hauskirche "Maria von Magdala"

Deutschlandfunk,  26.04.2020 - 10:05

Am Sonntag des Guten Hirten 2020 feiert auch diese Gemeinde ihren Gottesdienst unter besonderen Bedingungen, miteinander verbunden durchs Hören und Mitfeiern am Radio. Und so gemeinsam mit Hunderttausenden Menschen, die  ebenfalls zuhören und mitfeiern. Dekan Ulf-Martin Schmidt hält die Predigt und hat die liturgische Leitung.

Kirchenmusiker Christopher Sosnick sorgt für die musikalische Gestaltung und die Begleitung der Lieder. Es singen Franziska Buchner, Mezzosopran, und Michel Preiß, Bariton.

Das Ganze findet in kleiner Besetzung in der Hauskirche Maria von Magdala statt, in den Räumen eines ehemaligen Frisörsalons in einem Berliner Gründerzeithaus. Zur alt-katholischen Gemeinde in Berlin gehören 825 Mitglieder, knapp 100 davon in den Diasporagebieten von Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Evangelische Sendungen und Streams

Evangelische Perspektiven - 8.30 bis 9.00 Uhr auf Bayern2

Sonntag, 26. April 2020, 08:30 bis 09:00 Uhr auf BAYERN 2

Wer ich bin, wenn ich alleine bin?
Botschaften aus der Zeit der Klausur
Von Veronika Wawatschek

"Alles wirkliche Leben ist Begegnung." In Zeiten von Social Distancing und Kontaktsperre scheint dieser Satz des Religionsphilosophen Martin Buber fast zynisch. Begegnung mit anderen - die ist in Zeiten des Coronavirus nur auf Distanz möglich. Ist damit auch "alles wirkliche Leben" dahin? Schadet die soziale Distanz der Seele des Einzelnen und der Gesellschaft als Ganzer am Ende mehr als das Virus, wie der Autor Jan C. Behmann kürzlich in der Wochenzeitung "Der Freitag" fürchtete. Oder stellen wir in diesen Zeiten einfach fest, was das ist, was wirklich zählt im Leben? Wer bin ich, wenn ich mit mir oder meiner Familie allein bin? Ein Feature, in dem existenzielle Fragen gestellt werden.

Als Podcast und in der Bayern 2 App verfügbar


23.04.2020 / ELKB