Corona-Virus

Zur Besonnenheit, aber auch zur Vorsicht mahnt der Landeskirchenrat Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen angesichts der Infektionsgefahr durch das Coronavirus.

Bild: pixabay

Sicher durch den Lockdown

Corona: aktuelle Empfehlungen für Gemeinden

Was bedeutet die neue Bayerische Infektionsmaßnahmenverordnung für Kirchengemeinden und kirchliche Einrichtungen? Die aktuellen Empfehlungen der Kirchenleitung auf einen Blick.

Durch die Änderungen im Infektionsschutzgesetz des Bundes und in der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung haben sich für das kirchliche Leben erfreuliche Veränderungen ergeben (Stand: 08.06.2021). Wir sind – Gott sei Dank – in einer neuen Phase des Lockdowns angekommen. Mit mehr Rechten für Geimpfte und Genesene gilt es, das kirchliche Leben verantwortlich und mit Augenmaß weiterzuführen.

NEU:

Inzwischen gibt es einige Lockerungen in privaten Kontexten, diese sind allerdings nicht automatisch auf das Gemeindeleben übertragbar.

Die wichtigsten Neuerungen sind:

  • Mittlerweile sind nur noch die Inzidenzgrenzen 50 und 100 rechtlich relevant.
  • Weiterhin gelten die bekannten Hygienemaßnahmen (Mindestabstand von 1,5 m, ausreichende Handhygiene, Belüftung) (§ 2 der 13. BayIfSMV). Dies gilt auch für vollständig geimpfte und genesene Personen.
  • Nur bei privaten Zusammenkünften, bei denen sowohl geimpfte oder genesene als auch sonstige Personen teilnehmen, bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Zahl der Teilnehmer unberücksichtigt (§§ 6 Abs. 2, 7 Abs. 2). Dürfen sich also beispielsweise bei einer Inzidenz unter 50 maximal zehn Personen treffen, so können hier zusätzlich noch vollständig geimpfte oder genesene Personen hinzukommen, ohne mitgezählt zu werden.
  • Für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen gelten weiterhin differenzierte Teilnehmerobergrenzen.

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur wie folgt gestattet:

  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 liegt, mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie zusätzlich den Angehörigen zweier weiterer Hausstände, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt zehn Personen nicht überschritten wird. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben bei der Gesamtzahl außer Betracht;
  • in Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen eine 7-Tage-Inzidenz von 50 nicht überschritten wird, in Gruppen von bis zu zehn Personen. Die zu diesen Hausständen gehörenden Kinder unter 14 Jahren bleiben für die Gesamtzahl außer Betracht.

Von den Kontaktbeschränkungen sind alle Haupt- und Nebenamtliche in Ausübung ihrer beruflichen oder dienstlichen Tätigkeit ausgenommen (§6 Abs. 3). Wo Mitarbeitende aus Risikogruppen sich um ihre Gesundheit sorgen, wird im regionalen Team bzw. Pfarrkapitel eine geeignete Aufgaben-Umverteilung besprochen.

Grundlegend ist weiterhin das für alle Räume und Veranstaltungen (soweit diese noch zulässig sind) schriftlich vorliegende und aktuell gehaltene Infektionsschutzkonzept für kirchliche Räume. Auf Verlangen ist es der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Zur Vereinfachung kann der KV ein Schutzkonzept für die Gebäude sowie ein Rahmenkonzept für Gruppen und Veranstaltungen beschließen, das sich die Gruppen jeweils zu Eigen machen. Dies geben sie dem Pfarramt zur Kenntnis oder stimmen ggf. Anpassungen mit diesem ab.

Arbeitshilfe: Checkliste des Gesundheitsministeriums. Das vom Landeskirchenamt erstellte Schutzkonzept für Gemeindehäuser und Veranstaltungen (unter „erarbeitete Schutzkonzepte/Handlungshilfen“).

Im Einzelnen gibt der Landeskirchenrat folgende weitere Empfehlungen:

Gottesdienste, Andachten, Kasualien

Gottesdienste können in Präsenz gefeiert werden.
Alle Personen tragen in geschlossenen Räumen durchgehend FFP2-Masken – auch am Platz (§ 8 Nr. 3). Ausnahmen. Bei Gottesdiensten im Freien besteht keine Maskenpflicht.
Geimpfte und genesene Personen sind auch weiterhin bei der für den jeweiligen Kirchenraum erlaubten Gesamtbesucherzahl mitzuzählen. Auch hier ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten (§ 8 Nr. 2).

Wem aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer FFP2-Maske  nicht möglich oder zumutbar ist, kann von der Trageverpflichtung befreit sein (§ 1 Abs. 2 Nr. 2). Diese Befreiung muss durch eine ärztliche Bescheinigung belegt werden, ggf. unterschieden nach MNB und FFP2-Maske. Das Hausrecht erlaubt auch eine strengere Regelung als die staatliche Regelung zur Befreiung, d.h. im Zweifel sollte das Tragen verlangt werden, mindestens MNB. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Maskenpflicht nicht befreit.

Jeder Körperkontakt ist zu vermeiden.

Mindestabstand 1,5 m, auch beim Betreten und Verlassen der Kirche. Enge Emporen bzw. Emporen mit engen Aufgängen werden nicht genutzt.

Der Landeskirchenrat empfiehlt, dass alle, die an Gottesdiensten (liturgisch, in Ensembles oder Sicherheitsteams) beteiligt sind, sich zuvor testen oder testen lassen. Bitte beachten Sie, dass solche Schnelltests nur eine Momentaufnahme liefern. Hygiene-Schutzvorkehrungen müssen unbedingt auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses eingehalten werden.

FFP2-Maske während des gesamten Gottesdienstes im Innenraum.

Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und dem 15. Lebensjahr müssen nur eine medizinische Gesichtsmaske tragen (§ 3 Abs. 2 Nr. 2).

Gesangbücher werden nur aufgelegt, wenn sichergestellt ist, dass sie nach der Benutzung 72 Stunden nicht zugänglich sind.
Gottesdienstdauer unter einer Stunde ist nicht mehr verpflichtend, aber bei örtlich starkem Infektionsgeschehen empfohlen.

Liturgisches Sprechen und Predigen ohne FFP2-Maske mit Mindestabstand 2 m (wo lautes Sprechen ohne Mikrofon nötig ist, weiterhin 4 m).

Für Gottesdienste im Freien wie im Inneren bestimmt sich die Höchstgrenze nach dem vorhandenen Platz bei Einhaltung des Mindestabstands. Es gelten die unten genannten Regeln.

Abendmahl im Gottesdienst wird als Wandelkommunion mit Mindestabstand 1,5 m ausgeteilt (nur wo das nicht kreuzungsfrei möglich ist, in gut organisierten Halbkreisen) . Bitte unbedingt die Handreichung zur Feier des Heiligen Abendmahls unter pandemischen Bedingungen beachten.

Musik im Gottesdienst: Gemeindegesang ist bei einer Inzidenz unter 100 wieder erlaubt (§ 8 Nr. 3 und 4), in geschlossenen Räumen mit FFP2-Maske, im Freien auch ohne Maske, jeweils unter Einhaltung der gebotenen Abstände.

Ein Liturg/eine Liturgin darf ebenso wie ein kleines Ensemble ohne Maske singen. Vokal- und Instrumentalensembles sind möglich, auch einzelne Mitglieder von Posaunenchören dürfen spielen. Dabei muss ein Abstand zueinander und in alle Richtungen von 2 m eingehalten werden, womit sich die Obergrenze für Ensembles ergibt. Bei sehr großen Kirchen und Emporen darf trotz umfangreicherer Platzmöglichkeiten die Anzahl von zehn Personen pro Ensemble nicht überschritten werden. Anlassbezogen darf zur Vorbereitung eines Gottesdienstes geprobt werden.

Regelmäßig wiederkehrende Proben sind bei einer Inzidenz unter 100 wieder zulässig.
Informationen zu den Auflagen bei Proben siehe unten.

Für Kindergottesdienste und Gottesdienste mit Kindern und ihren Familien beachten Sie bitte die aktualisierten Gestaltungshinweise inkl. Hygieneschutzkonzept. Beratung für den Neustart oder die Neukonzeptionierung im Bereich Kindergottesdienst: Pfarrerin Susanne Haeßler, Referentin für Gottesdienste mit Kindern im afg; susanne.haess-ler@afg-elkb.de; Tel.: 0172 4797736

Teams, die den Gottesdienst mitgestalten, dürfen für den Gottesdienst proben. In Landkreisen und Städten, in denen die nächtliche Ausgangssperre zwischen 22 und 5 Uhr zum Tragen kommt, gilt diese auch für Gottesdienste (§ 26).

Im Einzelfall können durch zuständige Behörden weitere Anordnungen getroffen werden (§ 27 Abs. 1).

Kollekte wird nur am Ausgang, auch für verschiedene Zwecke parallel eingesammelt. Sammeln von Online-Spenden und -Kollekten ist über die Internetseite möglich (siehe Intranet). Unter https://www.sonntagskollekte.de können landeskirchliche Kollekten digital eingelegt werden; hier sind neben Kollekteninformationen zu jedem Sonntag auch direkte Spendenmöglichkeiten per Mausklick eingebettet. Einzelne Verlinkung der Sonntagskollekten ist möglich.

Landeskirchenweit sind die Kollekten durch ausgefallene Gottesdienste im Jahr 2020 um über 34 % gesunken. Diese Entwicklung macht vielen Kirchengemeinden, Einrichtungen und Arbeitsfeldern unserer Kirche sehr zu schaffen, die dringend auf Kollekten angewiesen sind. Bitte bewerben und unterstützen Sie darum die digitale Kollektenplattform www.sonntagskollekte.de, über die bequem per Mausklick Kollekten eingelegt werden können. Herzlichen Dank im Namen aller Empfängerinnen und Empfänger Ihrer Gaben.          

Aussegnungen und Bestattungen

Für Aussegnungen gilt die Regelung für private Zusammenkünfte zuhause (Anzahl der Teilnehmenden ist abhängig von der 7-Tage-Inzidenz, siehe oben).

Kirchliche Bestattungen sind Gottesdienste, die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung geregelt sind. Für sie gilt nicht die Regelung für Veranstaltungen bei Todesfällen (bis zu 30 Personen) gemäß § 28b Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 IfSG.

Hier hat der Freistaat Bayern seine Regelungskompetenz für die Ausgestaltung von Gottesdiensten geltend gemacht (§ 28a Abs. 1 Nr. 10 IfSG). Für kirchliche Bestattungen gilt daher keine allgemeine Höchstzahl der Teilnehmenden. Die Höchstzahl richtet sich individuell nach dem Infektionsschutzkonzept der Trägerin für ihren Friedhof mit den Gebäuden und im Freien. Näheres entnehmen Sie bitte der Handreichung zum Ablauf von Bestattungen vom 29. 4. 2021.

An dieses Konzept hat sich der Bestatter strikt zu halten. Im Schutzkonzept des Trägers sollte ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass für die Abstandsregelung und die FFP2-Maske jeder einzelne selbst die primäre Verantwortung trägt. Siehe auch die Informationen ders Gesundheitsministeriums zu Bestattungen vom 8. Juni 2021.

Krankenabendmahl, Begleitung Sterbender, Besuche zu Hause sowie in Alten- und Pflegeheimen

Seelsorgebesuche bei einsamen oder isoliert lebenden Gemeindegliedern sollen unter Beachtung der notwendigen Schutzmaßnahmen als Priorität gelten. Viele alte Menschen belastet ihre Einsamkeit in der Weihnachtszeit besonders.

Krankenabendmahl bei Beachtung der Schutzmaßnahmen ist möglich.

Spezielle Besuchs- und Schutzregelungen für Patienten und Bewohner (§ 11)

Beim Besuch im Krankenhaus, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, ambulant und betreuten Wohngemeinschaften (§ 11 Abs. 1 Satz 1) gilt Maskenpflicht und das Gebot, durchgehend den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Das Gesundheitsministerium hat Handlungsempfehlungen für ein Besuchskonzept sowie zur sozialen Teilhabe in Alten- und Pflegeheimen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verabschiedet. Beim Besuch von vollstationären Einrichtungen der Pflege, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen und Altenheimen und Seniorenresidenzen gilt, dass der Zutritt nur bei Vorlage eines schriftlichen oder elektronischen negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 gestattet werden darf.

Auf Verlangen muss dieses nachgewiesen werden. Jeder Besucher hat zu jeder Zeit innerhalb der Einrichtung eine FFP2-Maske zu tragen und nach Möglichkeit durchgängig den Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten (§ 11 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 und 2). Der Zeitraum des Besuches wird unter Angabe der Kontaktdaten registriert. Um die Teilhabe an der Gemeinschaft innerhalb der Einrichtung wieder zu ermöglichen, finden wohngruppen- bzw. wohnbereichsübergreifende Gruppenangebote unter Einhaltung der einrichtungsindividuellen Schutz- und Hygienemaßnahmen statt. Dazu zählen auch Andachten und Gottesdienste.

In begründeten Fällen kann die Einrichtungsleitung ihr Hausrecht ausüben und den Zugang in die Einrichtung weiter einschränken. 

Die Begleitung Sterbender ist jederzeit zulässig (§ 9 Abs. 3).
Begleitung und Nähe sind jedoch nicht nur für Kranke und Sterbende wichtig. Einrichtungsleiter*innen, Seelsorger*innen und Fachreferent*innen haben daher gemeinsam einige Unterstützungsmöglichkeiten und Ideen entwickelt:

Informationen zur kollegialen Fachberatung durch die Servicestelle Altenheimseelsorge der ELKB per ZOOM erhalten Sie hier.

Kirchenmusikalische Veranstaltungen und Proben

Proben im musikalischen Laienbereich sind ab 21.05.2021 wieder möglich bei einer 7-Tage-Inzidenz von unter 100 (§ 25 Abs. 3). Hygieneschutzmaßnahmen sind dabei zu beachten, insbesondere ist das staatlich vorgeschriebene Hygienekonzept für Proben in den Bereichen Laienmusik und Amateurtheater einzuhalten.

Bei Proben richtet sich die Höchstzahl der Teilnehmenden nach der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes, bei dem der nach dem staatlichen Hygienekonzept vorgegebene Mindestabstand zuverlässig eingehalten werden kann (§25 Abs. 3).

Außerdem besteht für Teilnehmende an Proben eine Testnachweispflicht (4.1.2 des Hygienekonzepts) (zu den möglichen Testmethoden siehe 5.4 des Hygienekonzepts).

Grundsätzlich wird für alle Musizierenden der erweiterte Mindestabstand von 2,0 m empfohlen, bei Einsatz von Blasinstrumenten sowie bei Gesang ist dieser Abstand verpflichtend. Beim Einsatz von Querflöten muss ein Abstand von mindestens 3,0 m nach vorne eingehalten werden. (2.1.2 des Hygienekonzepts)

Die Aufnahme von Kontaktdaten ist bei der Probe erforderlich und muss u.a. den Zeitraum des Aufenthaltes enthalten (weitere Vorgaben siehe 2.4 des Hygienekonzepts).

Maskenpflicht: Teilnehmende ab dem 15. Geburtstag haben während der Probe eine FFP2-Maske zu tragen, die nur soweit und solange entfällt, wie das aktive Musizieren bzw. die künstlerische Konzeption dies nicht beeinträchtigt. Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Geburtstag müssen nur eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen (2.2 des Hygienekonzepts).

Angefallenes Kondensat in Blech- und Holzblasinstrumenten darf nur ohne Durchblasen von Luft abgelassen werden. Das Kondensat muss vom Verursacher/von der Verursacherin mit Einmaltüchern aufgefangen und in geschlossenen Behältnissen entsorgt werden. Die Möglichkeit zur anschließenden Händereinigung muss gegeben sein. Ist dies nicht umsetzbar, muss eine Händedesinfektion zur Verfügung stehen (4.2.1 des Hygienekonzepts).

Konzerte sind bei einer 7-Tage-Inzidenz bis 100 unter bestimmten Bedingungen zulässig, sofern das staatliche Rahmenkonzept für kulturelle Veranstaltungen mit seinen detaillierten Regelungen u.a. zum Testnachweis eingehalten wird (§ 25 Abs. 1).

Heizen und Lüften

Regelmäßiges, kurzes Stoßlüften kann die Aerosolbelastung der Luft reduzieren und wird für Arbeitsräume nachdrücklich empfohlen.

Eine fachliche Stellungnahme im Auftrag mehrerer Bistümer und Landeskirchen empfiehlt, die Heizungen in Kirchenräumen so einzustellen, dass Luftverwirbelungen vermieden und die Feuchtigkeit bei 50 bis 60 % gehalten wird. Bitte beachten Sie die zusammengefassten Handlungsempfehlungen des Landeskirchlichen  Baureferats sowie die knappe Empfehlung des Erzbistums Bamberg, die wir uns für die ELKB zu eigen gemacht haben.

Gemeindearbeit, Erwachsenenbildung, Konfi- und Jugendarbeit

Viele Kirchengemeinden beschäftigt die Frage, wie kirchliches Leben nach der Pandemie aussehen wird. Die Handlungsfeldkonferenz 2 „Gemeindeentwicklung“ hat einen methodi-schen Impuls für Workshops in Kirchenvorständen, Gremien & Teams entwickelt: „… und weiter?! Wie kirchliches Leben nach der Pandemie aussehen kann.“ Infos, Impulse und Material für die Durchführung in Präsenz oder digital gibt es im Amt für Gemeindedienst oder bei der Gemeindeakademie.

Veranstaltungen gemeindlicher Gruppen, auch wenn sie regelmäßig stattfinden, dürfen bei einer Inzidenz unter 50 in Gruppen bis zu 10 Personen stattfinden (§ 6 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2). Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 ist das (auch regelmäßige) Zusammenkommen von insgesamt 3 Hausständen mit bis zu 10 Personen erlaubt. Die zu den Hausständen gehörende Kinder bis 14 Jahren bleiben bei der Bestimmung der Gesamtzahl außer Betracht, ebenso die geimpften und genesenen Personen (§ 6 Abs. 1 und 2).

Gemeindliche Veranstaltungen aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an klar begrenzten und geladenen Personenkreis sind bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 bis zu 25 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 50 Personen unter freiem Himmel zulässig. Bei einer Inzidenz unter 50 sind Veranstaltungen bis zu 50 Personen in geschlossenen Räumen und bis zu 100 Personen unter freiem Himmel erlaubt (§ 7 Abs. 1). Eine Vermietung gemeindlicher Räume ist zu diesem Zweck möglich.

Geimpfte oder genesene Personen gehören zu der Gesamtzahl dazu. Zwischen einer Inzidenz zwischen 50 und 100 müssen die Teilnehmer über einen Testnachweis verfügen (§ 7 Abs. 1 Satz 2).

Für private Veranstaltungen nach den kirchlichen Kasualien, also aus besonderem Anlass und mit einem von Anfang an begrenzten und geladenen Personenkreis, müssen die geimpften und genesen Personen bei der Gesamtzahl nicht mitgezählt werden (§ 7 Abs. 2).

Führungen im Freien (z.B. Pilger- oder Wandertouren) sind ohne Begrenzung der Teilnehmendenzahlen zulässig, wenn grundsätzlich ein Mindestabstand zwischen den Teilnehmenden von 1,5 m eingehalten werden kann. Kirchenführungen (auch innen) sind wieder erlaubt. FFP2-Masken sind erforderlich und ein Mindestabstand von 1,5m ist zu beachten.

Ein Schutz- und Hygienekonzept ist jeweils auf der Grundlage eines von den Staatsministerien für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie und für Gesundheit und Pflege bekannt gemachten Rahmenkonzepts auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen (§ 13 Abs. 1).

Bei einer 7-Tage-Inzidenz unter 100 können außerschulische Bildungsangebote in Präsenz stattfinden (vgl. Kurz und kompakt – Jugendarbeit und Corona) Darunter fallen auch die Konfi-Arbeit sowie Angebote der Evangelischen Jugend und ihrer Mitgliedsverbände (Alter 6-27) gem. § 11 Abs. 3 Nr. 1 SGB VIII. Grundsätzlich möchten wir dazu ermutigen, Kinder und Jugendliche wieder zu Gemeinschafts- und Sinnerfahrungen in geschützten Räumen einzuladen.

Übernachtungen sind grundsätzlich ab dem 21.5. wieder möglich, unterliegen allerdings einer Genehmigungspflicht der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde und sind mit einer Testpflicht verbunden. Auch Verpflegung wird bei Maßnahmen mit Übernachtung oder bei Tagesveranstaltungen im Freien wieder möglich.Voraussetzung sind entsprechende Schutz- und Hygienekonzepte. Außerdem sollen die für das Angebot hauptverantwortlichen Personen entweder Hauptberufliche oder durch z.B. einen Grundkurs ausgebildete Jugendleiter*innen sein. Die mit den zuständigen Ministerien abgestimmten Empfehlungen

Nähere Hinweise zu Veranstaltungen der Kinder- und Jugendarbeit sowie der Konfi-Arbeit siehe hier.. Empfehlungen zu Freizeiten sowie Informationen zu digitalen Beratungsangeboten finden Sie hier.

Konfi-Lab, die Fach- und Servicestelle für Konfi-Arbeit der ELKB, lädt weiter regelmäßig zum digitalen kollegialen Austausch ein. Bei Interesse bitte an Pfarrer Michael Stein wenden.

Ansprechpartner in der Fach- und Servicestelle für Konfi-Arbeit: Diakon Tobias Bernhard, Tel. 0911/4304-258

Ansprechpartnerin für Fragen zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Amt für Jugendarbeit: Diakonin Ilona Schuhmacher, Tel. 0911/ 4304-268

Veranstaltungen und Beherbergungen

Für den Betrieb von Beherbergungsbetrieben u.a. (§ 16) gilt das staatliche Rahmenkonzept Beherbergung vom 19. Mai.

Gremiensitzungen, Konferenzen und Dienstbesprechungen

Zwingend erforderliche Präsenzsitzungen ehrenamtlicher Gremien von Körperschaften des öffentlichen Rechts sind möglich (§ 4 Abs. 2).Vereinssitzungen sind unter Auflagen erlaubt (§ 7 Abs. 2). Die gegebenenfalls geltende nächtliche Ausgangssperre gilt auch für die Gremien. Angesichts des Infektionsgeschehens wird dringend empfohlen, auf Präsenzsitzungen ehrenamtlicher Gremien zu verzichten. Videokonferenzen und Umlaufbeschlüsse haben sich vielfach bewährt und sollen weiterhin als gute Arbeitsweisen genutzt werden. Genaueres, auch zu den von der Synode beschlossenen Möglichkeiten für digitale Sitzungen finde Sie im Intranet.

Berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung Erwachsenenbildung, außerschulische Bildungsangebote, Musikunterricht

Angebote der beruflichen Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie Erwachsenbildung und vergleichbare Angebote  und sonstige außerschulische Bildungsangebote sind in Präsenzform erlaubt (§ 22 Abs. 1 und Abs. 2). Schutz- und Hygienekonzepte sind auszuarbeiten. Sofern der örtliche 7-Tage-Inzidenzwert über 100 liegt, gelten besondere Regelungen (§ 22 Abs. 3). 

Instrumental- und Gesangsunterricht darf nur unter bestimmten Voraussetzungen als Einzelunterricht in Präsenzform stattfinden (Näheres siehe § 22 Abs. 4).

Angebote im Gemeindeleben mit Bildungsziel und Bildungsaufgabe, wie z.B. Glaubenskurse, Bibelstunden oder Zielgruppentreffen mit Bildungscharakter können entsprechend der Regelungen in § 22 Abs. 2 stattfinden.

Präsenz online

Bitte halten Sie Internetauftritt und Evangelische Termine aktuell, damit Angebote auch bei kurzfristigen Änderungen gut gefunden werden. In Rundfunk, Fernsehen und Internet gibt es ein vielfältiges Angebot.

Für digitale Angebote und das Streamen von Gottesdiensten empfehlen wir auch weiterhin, gute Angebote fortzuführen und dafür Ressourcen einzuplanen (bitte Urheberrechte beachten).

Inzwischen sind auch digitale Glaubenskurse (beispielsweise beim Amt für Gemeindedienst) und christliche Meditationsangebote (beispielsweise auf dem Schwanberg) entstanden.

Evangelische Büchereien

Eine Öffnung von Büchereien und Bibliotheken ist wieder möglich (§ 22). Dies gilt unter der Maßgabe besonderer Maßnahmen im Schutz- und Hygienekonzept, die eine Ansammlung von Nutzern etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden. Es gelten die Regelungen des Einzelhandels, z.B. sind FFP2-Masken zu tragen (§ 12 Abs. 1 Satz 4).

Kindertagesstätten und Schulen

Für die Kindertagesstätten und Schulen gelten die staatlichen Regelungen.

Vgl. für den Bereich der KITAs die Seiten des Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales und des Evangelischen KITA-Verbands Bayern und für den Bereich der Schulen (Lehrkräfte / Religionsunterricht) die Seiten des Kultusministeriums.

Die Schulreferent/innen der Dekanatsbezirke werden vom Landeskirchenamt regelmäßig über neue Entwicklungen informiert. Vorschläge für den Religionsunterricht finden sich auf den Seiten des Religionspädagogischen Zentrums.

Religionsunterricht

Der RU ist auch in Zeiten von Corona aufgrund des Verfassungsgebotes als konfessioneller Unterricht durchzuführen und darf nicht zu einem allgemein wertekundlichen Unterricht umgewandelt werden.

Temporäre Modelle

Das Kultusministerium hat auf Vorschlag des Katholischen Büros Bayern und des Landeskirchenamtes vier Modelle eines temporär kooperativen Religionsunterrichts für Pandemiebedingte Ausnahmefälle, in denen weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich sind, am 05.11.2020 veröffentlicht. Je nach den Gegebenheiten vor Ort kann so in besonderen Fällen die Bildung von klassenübergreifenden Unterrichtsgruppen vollständig oder zumindest weitgehend vermieden werden, die im Religions- und Ethikunterricht aus organisato-rischen Gründen häufig erfolgt.
Das Pandemiegeschehen erfordert weiterhin eine flexible und regional bestimmte Reaktion; die temporäre Weiterführung oder Einführung eines der im KMS vom 05.11.2020 beschriebenen Kooperationsmodelle ist – insb. an den Grund-, Mittel und Förderschulen – weiterhin für Ausnahmesituationen und unter Beachtung der genannten Voraussetzungen möglich. Da die Durchführung der temporären Modelle an das Bestehen von Hygienemaßnahmen gebunden ist, entfällt deren Grundlage, wenn entsprechende hygienische Maßnahmen nicht mehr notwendig sind. Mit Rücksicht auf die Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern, die in diesem Schuljahr vielfältig belastet waren und sind, ist die Rückkehr zum regulären konfessionellen Religionsunterricht aber mit Augenmaß zu handhaben.

Hier finden Sie das Begleitschreiben sowie Modelle für den kooperativen Religionsunterricht.

Wechsel- und Distanzunterricht

Gemeinsam mit dem Katholischen Büro Bayern sind folgende Regelungen für den unter o.g. Bedingungen stattfindenden Wechselunterricht vereinbart und dem Staatsministerium kommuniziert:

  • Auch in einem möglichen Wechselunterricht ist die Stundentafel für alle Fächer inkl. Religionslehre einzuhalten (vgl. einschlägige KMS vom Juli 2020); s. hierzu das KMS vom 17.02.2021 „Unterrichtsbetrieb an den Grundschulen“, S. 4: „Der Unterricht soll sich möglichst eng an der Stundentafel orientieren. Sowohl fächerbezogene als auch inhaltliche Schwerpunktsetzungen sind bedarfsgerecht möglich.“
  • Hier finden Sie mehr zu den Schwerpunktsetzungen

Temporäre Modelle

Das Kultusministerium hat auf Vorschlag des Katholischen Büros Bayern und des Landeskirchenamtes vier Modelle eines temporär kooperativen Religionsunterrichts für Pandemiebedingte Ausnahmefälle, in denen weitergehende Infektionsschutzmaßnahmen erforderlich sind, am 05.11.2020 veröffentlicht. Je nach den Gegebenheiten vor Ort kann so in besonderen Fällen die Bildung von klassenübergreifenden Unterrichtsgruppen vollständig oder zumindest weitgehend vermieden werden, die im Religions- und Ethikunterricht aus organisato-rischen Gründen häufig erfolgt.
Das Pandemiegeschehen erfordert weiterhin eine flexible und regional bestimmte Reaktion; die temporäre Weiterführung oder Einführung eines der im KMS vom 05.11.2020 beschriebenen Kooperationsmodelle ist – insb. an den Grund-, Mittel und Förderschulen – weiterhin für Ausnahmesituationen und unter Beachtung der genannten Voraussetzungen möglich. Da die Durchführung der temporären Modelle an das Bestehen von Hygienemaßnahmen gebunden ist, entfällt deren Grundlage, wenn entsprechende hygienische Maßnahmen nicht mehr notwendig sind. Mit Rücksicht auf die Schüler*innen, Lehrkräfte, Schulleitungen und Eltern, die in diesem Schuljahr vielfältig belastet waren und sind, ist die Rückkehr zum regulären konfessionellen Religionsunterricht aber mit Augenmaß zu handhaben.

Hier finden Sie das Begleitschreiben sowie Modelle für den kooperativen Religionsunterricht.

Wechsel- und Distanzunterricht

Gemeinsam mit dem Katholischen Büro Bayern sind folgende Regelungen für den unter o.g. Bedingungen stattfindenden Wechselunterricht vereinbart und dem Staatsministerium kommuniziert:

  • Auch in einem möglichen Wechselunterricht ist die Stundentafel für alle Fächer inkl. Religionslehre einzuhalten (vgl. einschlägige KMS vom Juli 2020); s. hierzu das KMS vom 17.02.2021 „Unterrichtsbetrieb an den Grundschulen“, S. 4: „Der Unterricht soll sich möglichst eng an der Stundentafel orientieren. Sowohl fächerbezogene als auch inhaltliche Schwerpunktsetzungen sind bedarfsgerecht möglich.“
  • Hier finden Sie mehr zu den Schwerpunktsetzungen

Schülerinnen und Schüler

  • Schülerinnen und Schüler bis zur Jahrgangsstufe 4 Schülerinnen und Schüler bis zur Jahrgangsstufe 4 wird das Tragen einer OP-Maske empfohlen (Weiteres vgl. 13. BayIfSMV, Ziff. 3 und RHP Lesefassung Schulen vom 4. Juni 2021, Anlage 12f, Nr. 1.3, S. 4, und Nr. 6, S. 10).

  • Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 Ab der Jahrgangsstufe 5 sind die Schülerinnen und Schüler zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verpflichtet (Weiteres vgl. 13. BayIfSMV, Ziff. 3 und RHP Lesefassung Schulen vom 4. Juni 2021, Anlage 12f, Nr. 1.3, S. 4, und Nr. 6, S. 10).

  • Tragepausen - Schülerinnen und Schüler dürfen die MNB/MNS auf den Pausenflächen kurzfristig abnehmen, wenn für einen ausreichenden Mindestabstand gesorgt ist. - Während einer effizienten Stoßlüftung des Klassen- bzw. Aufenthaltsraums können Schülerinnen und Schüler die MNB/MNS am Platz abnehmen.

Lehrkräfte

Alle Lehrkräfte sind zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske verpflichtet (Weiteres vgl. 13. BayIfSMV, Ziff. 3 und RHP Lesefassung Schulen vom 4. Juni 2021, Anlage 12f, Nr. 1.3, S. 4, und Nr. 6, S. 10).

  • Lehrkräfte aus Risikogruppen: Eine ärztliche Bescheinigung, wonach der Einsatz im Präsenzunterricht oder in der Notbetreuung nicht vertretbar ist, gilt längstens 3 Monate, danach ist eine ärztliche Neubewertung erforderlich. Für alle schwangeren Beschäftigten (Beamtinnen und Arbeitnehmerinnen) und Schülerinnen gilt derzeit bis auf Weiteres ein betriebliches Beschäftigungsverbot für eine Präsenz-Tätigkeit in der Schule.
  • Bei Erkrankung der Lehrkraft: Das Vorgehen ist geregelt im staatlichen Rahmen-Hygieneplan (Intranet). Beachten Sie auch die Empfehlungen zum Verhalten bei Erkältungssymptomen

Notbetreuung

Der Einsatz in einem möglichen Wechselunterricht und das Pandemiegeschehen machen die Einschränkung unumgänglich, dass die kirchlichen Lehrkräfte in der Notbetreuung bis auf weiteres in der Regel nur an einer der Einsatzschulen („Stammschule“) eingesetzt werden. Abweichungen sind mit den Schulreferaten abzusprechen.

Der Unterrichtsbetrieb ab Montag, den 7.6.2021

Für den Unterrichtsbetrieb nach den Pfingstferien (d. h. ab Montag, 07.06.2021) gelten für alle Schulen in Bayern (einschließlich der SVE - Schulvorbereitenden Einrichtungen) mindestens in der ersten Woche einheitlich die folgenden Regelungen des KMS vom 18.5. 2021 (Nr. ZS.4-BS4363.0/808):

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz

  • von 0 bis 50: voller Präsenzunterricht (d. h. ohne Mindestabstand) für alle Jahrgangsstufen
  • von 50 bis 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für alle Jahrgangsstufen
  • über 165: Wechsel- bzw. Präsenzunterricht mit Mindestabstand für die Jahrgangsstufe 4 (soweit nach dem Lehrplan der Grundschulen unterrichtet wird) sowie für Abschlussklassen, einschließlich Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen und der entsprechenden Stufe der Abendgymnasien und Kollegs; übrige Jahrgangsstufen: Distanzunterricht.

Zu beachten ist außerdem:

  • Bei der Frage, ab welchem Zeitpunkt bei der Über- oder Unterschreitung eines Schwellenwertes (50 bzw. 165) die jeweilige Unterrichtsform gilt, gilt weiterhin die „Drei- bzw.-Fünf-Tage-Regelung“ nach den Vorgaben der 13. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung; Umsetzung der Maßnahmen dann jeweils ab dem übernächsten Tag.

Am Präsenzunterricht kann auch nach den Pfingstferien nur teilnehmen, wer ein aktuelles, negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen kann. Nähere Informationen finden Sie hier.

Vorgehen bei Erkältungssymptomen

Für Dienst in der Schule – auch für die Notbetreuung – gelten die staatlichen Regelungen.  Dienst außerhalb der Schule wird verantwortlich nach Schwere der Symptome und möglichen Personenkontakten während des Dienstgeschäfts wahrgenommen.

Hilfe für Menschen in Notlagen

Soforthilfe bei häuslicher Gewalt: Deutschlandweit nimmt jedes Jahr zu Weihnachten, auch ohne Corona, die häusliche Gewalt vor allem gegen Frauen und Kinder messbar zu. Das könnte sich in der Coronazeit zuspitzen. forum frauen und forum familie im Amt für Gemeindedienst stellen deshalb Plakate und Handzettel mit Bezug zur örtlichen Kirchengemeinde zum Ausdrucken bereit. Darauf sind alle wichtigen Not- und Hilfenummern gelistet, ein QR-Code zum schnellen Auffinden der Gemeinden vor Ort sowie Platzhalter zur Ergänzung für eigene regionale Angebote.

Die Sozialpsychiatrischen Dienste in Bayern (SpDi) bieten niedrigschwellig gezielte Beratung für Menschen an, die mit psychischen Problemen oder seelischen Notsituationen konfrontiert sind, für deren Angehörige und das soziale Umfeld. Die unterschiedlichen Dienste sind jetzt mit einem digitalen Verzeichnis auf der Website der Freien Wohlfahrtspflege Bayern zusammengeführt.

Soforthilfe Corona für Menschen in Notlagen – in Bayern und in den Partnerkirchen weltweit

Das DW-Bayern und Mission EineWelt erbitten Spenden:

Diakonisches Werk Bayern:
DE20 5206 0410 0005 2222 22
Stichwort: Soforthilfe Corona

Weitere Informationen

Mission EineWelt:
DE56520604100101011111;
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Corona-Hilfsfonds 1410160

Weitere Informationen

Bestellmöglichkeiten für Schutzausrüstung und Schnelltests, Impfanmeldung, Impfpriosierung, Unterstützung bei "Ü80-Impfaktion"

Es besteht eine Bestellmöglichkeit für OP- und FFP2-Masken, sowie für Schnelltests. Näheres finden Sie im Intranet.

Es gibt eine rechtliche Verpflichtung für den Arbeitgeber, Selbsttests für Beschäftigte anzubieten (derzeit zweimal pro Woche), sofern nicht ausschließlich im Homeoffice gearbeitet wird. Arbeitet jemand beispielsweise einen Tag im Büro und die restlichen Tage im Homeoffice, so ist dieser Person für den Präsenztag ein Test anzubieten. Das Angebot ist durch den Arbeitgeber zu dokumentieren.

Alle Einrichtungen und Gemeinden sollten ihr örtliches Hygieneschutzkonzept überprüfen und um die Möglichkeit von Schnelltests (Selbsttests oder von fachkundiger Person abgenommen) erweitern.

Ebenso besteht flächendeckend für alle Bundesbürger die Möglichkeit, einmal wöchentlich kostenlos Schnelltests in Testzentren und Apotheken staatlich finanziert durchführen zu lassen. WICHTIG: Dies entbindet den Arbeitgeber nicht von der Pflicht, die Selbsttests anzubieten, allerdings kann diese Möglichkeit z.B. von Ehrenamtlichen genutzt werden.

Der Landeskirchenrat hat die Finanzierung der Selbsttests für die Beschäftigten über den Notfonds Corona-Hilfen beschlossen. Damit besteht für die Dienststellen der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern inklusive der Kirchengemeinden und Dekanatsbezirke ab 3.5.2021 die Möglichkeit, kostenlos Selbsttests beim Augustinum-Webshop entsprechend dem Bestellverfahren für Masken zu bestellen. Bezüglich der Details zum Bestellvorgang siehe Dekanatsrundschreiben im Intranet: Die Dekanate bestellen gesammelt für die Kirchengemeinden. 

Bitte beachten Sie, dass die Menge begrenzt ist: Pro ganzer Woche bis einschließlich 30.6. und pro Beschäftigtem sind maximal zwei Selbsttests entsprechend der gesetzlichen Pflicht vorgesehen. Dies gilt nur für solche Beschäftigte, die nicht vollständig im Homeoffice tätig sein können.

Der Landeskirchenrat hat die Finanzierung der Selbsttests für die Beschäftigten über den Notfonds Corona-Hilfen beschlossen. Die genauen Klärungen zum Verfahren sind noch in der Abschlussphase.

Inzwischen bestehen verschiedene Möglichkeiten, sich für eine Corona-Schutzimpfung anzumelden, z.B. über https://impfzentren.bayern/ oder über die Telefonnummer 116 117.

In der Online-Maske gibt es keine explizite Auswahlmöglichkeit für Seelsorge, es gibt aber z.B. die Möglichkeit „ich habe eine besondere Kontaktsituation“ oder „ich wohne/arbeite in einer Gemeinschaftseinrichtung“, etc.

Wird eines dieser Felder ausgewählt, bringen Sie zum zugeteilten Impftermin eine Bestätigung dieser Tätigkeit mit, da das Impfzentrum die Voraussetzungen für eine Impfung überprüfen muss. Diese Bestätigung kann im Dekanat (formlos) ausgestellt werden, ausreichend ist, dass die Tätigkeit genannt ist (eine Anregung finden Sie hier).

Das neue „konsolidierte Impfkonzept“ liegt nun vor:

Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grund- oder Förderschulen tätig sind, haben gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 6a CoronaImpfV mit hoher Priorität die Möglichkeit, sich impfen zu lassen.
Das Gesundheitsministerium bemüht sich Menschen in der Altersgruppe über 80 Jahren zu erreichen, die nicht in Senioren- und Pflegeheimen leben, und bittet um unsere Unterstützung. Wo Sie Kontakte zu dieser Altersgruppe haben, bitten wir Sie um Weitergabe der Informationen.

Private Auslandsreisen

Die ELKB übernimmt für ihre Pfarrer/Pfarrerinnen und Kirchenbeamten/Kirchenbeamtinnen wie das Kultusministerium diestaatlichen  Regelungen zu privaten Auslandsreisen in Corona-Krisengebiete:

Wer in ausländisches Risikogebiet reist und die Quarantäne nicht im schon genehmigten Urlaub durchführen kann, kann keine Freistellung vom Dienst erhalten und muss entweder Telearbeit oder, falls nicht möglich, Erholungsurlaub oder Sonderurlaub unter Wegfall der Leistungen des Dienstherrn (mit Ausnahme der Beihilfe) beantragen.

Analog wird diese Regelung auf den Bereich der privatrechtlich Beschäftigten übertragen.
Die Einreise-Quarantäne-Verordnung ist zudem zu beachten.

Rückfragen

Gerne stehen für Rückfragen Ihr Regionalbischof bzw. Ihre Regionalbischöfin bereit. Falls Antworten nicht direkt möglich sind, werden Rückfragen auch die zuständige Fachabteilung weitergeleitet. Bitte Dekan bzw. Dekanin in jedem Fall in cc setzen.

09.06.2021
ELKB